Solution:
Antwort: n=2004
Wir zeigen allgemeiner: Sind a<b zwei natürliche Zahlen, dann ist n=2b−a−1 der grösste Wert, für den 4a+4b+4n eine Quadratzahl ist.
Sei zunächst n=2b−a−1. Wir erhalten
4a+4b+4n=4a(1+4b−a+42(b−a)−1)=(2a)2⋅(1+22(b−a)−1)2
also eine Quadratzahl. Wir nehmen nun an, es gelte n≥2b−a. Wegen 4a+4b+4n=(2a)2⋅(1+4b−a+4n−a) genügt es zu zeigen, dass A=1+4b−a+4n−a kein Quadrat ist. Einerseits gilt A>(2n−a)2, andererseits wegen 2b−2a<n−a+1 aber auch
A=1+22b−2a+(2n−a)2<1+2⋅2n−a+(2n−a)2=(2n−a+1)2
Damit liegt A zwischen zwei aufeinanderfolgenden Quadratzahlen, kann also nicht selbst eine sein.
Solution 2:
Wir geben einen zweiten Beweis dafür, dass A für n≥2b−a keine Quadratzahl ist.
A=4a(1+4b−a+4n−a) ist genau dann eine Quadratzahl, wenn der zweite Faktor eine ist. Nehme also an, 1+4b−a+4n−a=s2, dann ist s ungerade und wegen n>b ist 4b−a=22b−2a die grösste Zweierpotenz, die s2−1=(s−1)(s+1) teilt. Nun sind s−1 und s+1 zwei aufeinanderfolgende gerade Zahlen, also ist eine davon durch 2 und die andere durch 22b−2a−1 teilbar. Schreibe s=22b−2a−1r±1, mit r ungerade. Dann gilt
1+4b−a+4n−a=s2=42b−2a−1r2±22b−2ar+1
Umformen und Faktorisieren liefert
(±r−1)=4b−a−1(2n−(2b−a−1)−r)(2n−(2b−a−1)+r)
Nach Voraussetzung an n, und weil r ungerade ist, verschwindet die rechte Seite nicht und daher gilt
2n−(2b−a−1)+r≤∣±r−1∣
Daraus folgt wiederum 2n−(2b−a−1)≤1, im Widerspruch zu n≥2b−a.
Solution 3:
Wir nehmen an, 4a+4b+4n sei ein Quadrat. Wir machen den Ansatz
(2n+2kr)2=4a+4b+4n
wobei k≥0 und r ungerade ist. Ausmultiplizieren ergibt
2kr(2n+1+2kr)=4a+4b
Die rechte Seite ist konstant. Wenn man r festhält, und n grösser macht, wird k kleiner und umgekehrt. Da wir den grösstmöglichen Wert von n suchen, können wir annehmen, dass n>k−1 ist (genauer: Falls es ein n mit dieser Nebenbedingung gibt, dann kann für das grösste n sicher nicht n≤k−1 gelten). Umformen liefert
4kr(2n−k+1+1)=4a(4b−a+1)
Nach Konstruktion sind die beiden Klammern ungerade, und daher ist 4k die grösste Zweierpotenz, die die linke Seite teilt, und 4a ist die grösste solche, die die rechte Seite teilt. Dies liefert k=a. Nun lassen wir r variieren und sehen, dass n grösser wird, wenn r kleiner wird und umgekehrt. Das heisst, falls ein n existiert mit r=1, dann muss es das grösste sein. Also probieren wir das aus: Mit r=1 und k=a folgt aus obiger Gleichung
2n−a+1+1=4b−a+1
Also n=2b−a−1. Dies muss das maximale n sein.