Solution:
Antwort: Es gibt genau eine Funktion, die die beschriebene Bedingung erfüllt, nämlich f(k)=k2 für alle k.
Zum Beweis sei f wie verlangt.
Schritt 1: Einsetzen von m=n=1 liefert 2f(1)−1∣2f(1), also auch 2f(1)−1∣2f(1)−(2f(1)−1)=1 und damit 2f(1)−1=1, also f(1)=1.
Schritt 2: Von nun an stehe p stets für eine Primzahl mit p≥7. Einsetzen von m=n=p liefert 2f(p)−p2∣2pf(p) und damit auch 2f(p)−p2∣2pf(p)−p(2f(p)−p2)=p3, also
2f(p)−p2∈{−p3,−p2,−p,−1,1,p,p2,p3}
Da f(p)>0 folgt
f(p)∈{2p2−p,2p2−1,2p2+1,2p2+p,p2,2p3+p2}.
Schritt 3: Wir setzen m=1,n=p und erhalten f(p)+1−p∣pf(p)+1, also auch f(p)+1−p∣pf(p)+1−p(f(p)+1−p)=p2−p+1. Angenommen, es gilt f(p)=p2. Dann folgt (beachte, dass p2−p+1 ungerade ist) notwendigerweise f(p)+1−p≤1/3(p2−p+1). Nach Schritt 2 gilt jedoch f(p)≥(p2−p)/2, es folgt also
2p2−p+1−p3p2−3p+6−6pp2+5≤3p2−p+1≤2p2−2p+1≤7p
was für p≥7 nicht der Fall ist. Also war die obige Annahme falsch und es muss f(p)=p2 gelten.
Schritt 4: Es sei n∈N beliebig. Wir setzen m=p und erhalten f(n)+p2−pn∣p3+nf(n), also auch f(n)+p2−pn∣p3+nf(n)−n(f(n)−p2−pn)=p(p2−pn+n2). Für alle hinreichend großen Primzahlen p ist f(n) und damit auch die linke Seite des letzten Ausdrucks nicht durch p teilbar, daher folgt f(n)+p2−pn∣p2−pn+n2 und somit auch f(n)+p2−pn∣(f(n)+p2−pn)−(p2−pn+n2)=f(n)−n2. Da die linke Seite beliebig groß werden kann (es gibt unendlich viele Primzahlen) folgt f(n)−n2=0 und damit f(n)=n2.
Schritt 5: Die Probe bestätigt dass f(k)=k2 für alle k∈N tatsächlich die Bedingung erfüllt: Es gilt f(m)+f(n)−mn=m2+n2−mn≥2mn−mn=mn>0, und außerdem gilt (m2+n2−mn)(m+n)=m3+n3=mf(m)+nf(n), das heißt f(m)+f(n)−mn ist von 0 verschieden und ist ein Teiler der Zahl mf(m)+nf(n).