Solution:
Bei den gesuchten Zahlen handelt es sich genau um die Primzahlen.
Teilbeweis 1: Keine Nichtprimzahl erfüllt alle Voraussetzungen.
Es sei n=a⋅b mit 1<a,b<n eine Zerlegung von n in zwei echte Teiler. Wir wählen mi=a für 1≤i<n sowie mn=0. Dann ist die Summe m1+m2+…+mn=(n−1)a offensichtlich nicht durch n teilbar, da beide Faktoren nicht durch n teilbar sind.
Nun wählen wir zu einem beliebigen Index i den Index j={bb+1 fu¨r 1≤i≤n−b fu¨r n−b<i≤n und erhalten mi+mi+1+…+mi+j−1=a⋅b=n≡0modn. Mit diesem Gegenbeispiel ist der Teilbeweis abgeschlossen.
Teilbeweis 2: Jede Primzahl erfüllt alle Voraussetzungen.
Es sei nun n eine Primzahl. Für einen Widerspruchsbeweis nehmen wir an, dass es für die Zahlen m1,m2,…,mn, deren Summe nicht durch n teilbar ist, zu jedem Index i (1≤i≤n) eine Zahl j (1≤j≤n) gibt, so dass die Summe mi+mi+1+…+mi+j−1 durch n teilbar ist. Dabei gilt sogar j=n, denn die Summe aller mi ist nicht durch n teilbar.
Nun konstruieren wir für 0≤k≤n−1 eine endliche Folge ganzer Zahlen i0,i1,…,in mit ik+1−ik≤n−1 (1), indem wir mik+1+mik+2+…+mik+1≡0modn wählen. Der Startindex i0 ist beliebig und der neue Index ik+1 sei der jeweils kleinstmögliche nach ik beim zyklischen Weitergehen modn.
Nach dem Schubfachprinzip gibt es in der Folge dieser n+1 Indizes zwei verschiedene Zahlen ir und is mit 0≤r<s≤n, die modn kongruent sind. Mit ihnen gilt ∑j=rs−1(mij+1+mij+2+…+mij+1)≡0modn, weil dies für jede Klammersumme gilt.
Andererseits folgt aus is≡irmodn, dass es eine positive ganze Zahl d gibt mit is−ir=d⋅n. Wegen (1) ist is−ir≤(n−1)n, so dass d≤n−1 folgt. Dann kann ∑j=rs−1(mij+1+mij+2+…+mij+1)=d(m1+m2+…+mn) aber kein Vielfaches von n sein, denn n ist prim und weder d noch m1+m2+…+mn sind Vielfache von n - Widerspruch! □